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27.11.2017, 17:14 Uhr
Bei der CDU stoßen die Forderungen von SPD/Grünen zum Thema Feuerwerk auf Unverständnis

„Warum werden hier Dinge öffentlich eingefordert, die längst passieren oder schon passiert sind?“ fragt Klaus Hoffmann, Ratsherr und Gruppensprecher der CDU/FDP Gruppe im Rat der Stadt Sehnde.

„Die Stadt hat im Sommer diesen Jahres extra ein Gutachten zum Thema Schleiereulen und Feuerwerk erstellen lassen. An die Konsequenzen und Folgerungen hält sie sich.“

Wer in Sehnde das Abbrennen eines privaten Feuerwerks anzeigt, muss Inhaber eines Befähigungsscheins, ausgestellt vom Gewerbeaufsichtsamt, sein. Dadurch wird die Brandgefahr minimiert. Während der Brutzeit sind Feuerwerke nicht zulässig. Zusätzlich gibt die Stadt aus dem Gutachten hervorgehende Empfehlungen, wie die Feuerwerke möglichst umweltschonend zu gestalten sind.

Weitergehende Auflagen und Verbote sind rechtlich nicht durchsetzbar und ein Wettbewerbsnachteil für die Sehnder Gastronomen.

Jeder Bürger, der sich an diese Vorgaben hält, hat das Recht, ein Feuerwerk zu seinem besonderen Anlass abzubrennen. „In einem Rechtsstaat hat sich nun einmal  jeder an geltendes Recht zu halten, und es gibt keine weitergehende Handhabe, um Feuerwerke zu verbieten“, so Hoffmann weiter.

Die Forderungen von SPD/Grünen sind also längst erfüllt.

Hier wird so getan, als ob im Stadtgebiet permanent Feuerwerke abgebrannt werden. Dabei hält sich die jährliche Anzahl pyrotechnischer Ereignisse in einem sehr überschaubaren Rahmen.

Da Feuerwerke in der Regel zu freudigen Anlässen wie Geburtstagen, Hochzeiten oder Jubiläen veranlasst werden, ist bei vielen Initiatoren nach entsprechender Aufklärung auch mit einer Sensibilität und Einsicht zu rechnen, denn wer möchte bei einem freudigen Ereignis sein Gewissen mit dem Tod einer geschützten Tierart belasten.

„Die Freude des einen muss als nicht zwingend das Leid des anderen sein. Wir trauen unseren Bürgern genug Verantwortungsbewusstsein zu, sensibel mit diesem Thema umzugehen und Entscheidungen zu treffen.. Man braucht nicht ständig neue behördliche Regulierungen.

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