Mittelstand vor Ort stärken: Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) gründet Stadtverband in Sehnde

30. März 2026

„Vernetzt denken – gemeinsam Zukunft gestalten“

Unter dem Motto „Vernetzt denken – gemeinsam Zukunft gestalten“ hat sich der Stadtverband Sehnde der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) offiziell gegründet. Rund 60 Gäste aus Sehnde und der umliegenden Region nahmen am Freitag an der Gründungsveranstaltung teil. Ein besonderer Rahmen für den Auftakt war der James Turrell Saal im Wahrendorff Klinikum Köthenwald, in dem die Veranstaltung stattfand.

„Wir freuen uns besonders über die große Beteiligung der zahlreichen Unternehmerinnen und Unternehmer aus Sehnde und der Region“, betonte die neu gewählte Vorsitzende des MIT-Stadtverbandes Sehnde, Kerstin Hawraneck. „Unser großer Dank geht auch an das Klinikum für den großartigen Rahmen und die große Gastfreundschaft“ fügte Hawraneck hinzu.

MIT-Stadtverband geründet

Am Nachmittag gründeten die Mitglieder den Stadtverband offiziell und wählten einen neuen Vorstand. Zur Vorsitzenden wurde Kerstin Hawraneck gewählt. Nadine Schaaf und Denis Omerovic übernehmen die stellvertretenden Vorsitzposten. Carolina Fiß ist künftig für Protokollführung und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Als Beisitzer komplettieren Dr. Hartmut Pick und Lutz Lehmann das Gremium. Sämtliche Vorstandsmitglieder verfügen über langjährige unternehmerische Erfahrung.

Die Vorsitzende des neuen Stadtverbandes, Kerstin Hawraneck, skizzierte die künftige Ausrichtung. Ziel sei es, die Stimmen von Unternehmerinnen und Unternehmern aufzunehmen, deren Anregungen zu bündeln und in die zuständigen politischen Gremien auf allen Ebenen einzubringen.

Vertretung des Sehnder Mittelstandes

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion in Sehnde will die Interessen örtlicher Unternehmen bündeln und auf kommunaler, Landes- und Bundesebene vertreten. Vorsitzende Kerstin Hawraneck kündigte an, den Austausch zwischen Wirtschaft und Politik systematisch auszubauen, um praxisnahe Impulse in politische Entscheidungsprozesse einzubringen. Für die zukünftige Arbeit plant die MIT Sehnde verschiedene Veranstaltungsformate, darunter Unternehmerfrühstücke, After-Work-Treffen, Betriebsbesichtigungen sowie Fachveranstaltungen und Vorträge zu spezifischen Themen mit eingeladenen Gästen.

Bundesvorsitzende der MIT Connemann als Ehrengast

Eigentlich war die Anwesenheit der Bundesvorsitzenden der MIT, Gitta Connemann, bei der Gründungsveranstaltung des Stadtverbandes Sehnde fest eingeplant. Doch eine kurzfristig angesetzte Verpflichtung in ihrem Wahlkreis machte es ihr unmöglich, den Termin wahrzunehmen. Ein persönlicher Besuch wird im Sommer folgen.

Die live zugeschaltete Bundesvorsitzende würdigte den Einsatz der neu gegründeten MIT Sehnde und dankte den ehrenamtlich aktiven Mitgliedern für ihr Engagement. Sie betonte, dass der Mittelstand das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bildet: Rund 98,5 Prozent aller Unternehmen in Deutschland zählen zum Mittelstand. Mit dieser beeindruckenden Zahl verdeutlichte Connemann nicht nur die immense wirtschaftliche Bedeutung der mittelständischen Betriebe, sondern auch die Notwendigkeit, deren Interessen auf allen politischen Ebenen – von der Kommune über das Land bis zum Bund – zu vertreten. Sie machte deutlich, dass die MIT hierbei eine zentrale Rolle spielt und als Stimme des Mittelstands fungiert, um die Belange kleiner und mittlerer Unternehmen zu bündeln und in die Politik einzubringen.

Der Bundestagsabgeordnete für die südliche Region Hannover, Tilman Kuban, unterstrich in seinem Statement die zentrale Rolle des Mittelstands für die wirtschaftliche Entwicklung vor Ort. Er hob hervor, dass die MIT in Sehnde künftig als wichtige Vernetzungsplattform für die lokalen Unternehmerinnen und Unternehmer fungieren wird: „Die MIT bietet die Möglichkeit zum Austausch, zur Diskussion und zur Entwicklung neuer Ideen – darauf freue ich mich besonders“, erklärte Kuban.

Im Rahmen seines Grußwortes unterstrich Dr. Marco Schinze-Gerber, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes, die zentrale Rolle des Mittelstands als langfristig denkende und fest in der Stadt verwurzelte Kraft. Er betonte, wie bedeutsam eine starke Interessenvertretung für die Unternehmen vor Ort ist: „Gerade deshalb braucht es eine starke Stimme für den Mittelstand. Die MIT steht dafür ein, indem sie wirtschaftliche Expertise in politische Entscheidungsprozesse einbringt und sicherstellt, dass die Anliegen und Perspektiven der Unternehmen Gehör finden.“

Im Rahmen der Veranstaltung nutzten die Gäste zudem die Gelegenheit zu einem geführten Rundgang durch das Wahrendorff Klinikum Köthenwald. Dabei wurden architektonische, künstlerische und medizinische Besonderheiten vorgestellt. Zugleich präsentierte sich die Einrichtung als bedeutendes mittelständisches Unternehmen der Region.

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